Stadt Augsburg Stadtarchiv Augsburg
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12.12.2019

Ausstellungen des Stadtarchivs - geborgen und bewahrt...

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geborgen und bewahrt…

Erinnerungs-Stücke zur Augsburger «Bombennacht»

Eine Präsentation von Objekten aus Privatbesitz

Was bewegt einen Menschen, Stücke und Gegenstände des Alltags, noch dazu jene, die mit einer negativen Erinnerung behaftet sind, jahrzehntelang aufzubewahren? Halten sie das Geschehen in indirekter Form präsent, um als Fingerzeit und Mahnung vor dessen möglicher Wiederholbarkeit zu dienen? Sind sie ein Relikt des Vertrauten, bewahrt, um ein Stück Sicherheit zu schenken? Oder sind diese Dinge das Zeichen eines Neubeginns, ein Bindeglied zwischen Vergangenem und einem besseren Neuen?

Das Stadtarchiv präsentiert hier eine kleine Auswahl an Objekten, denen eines gemeinsam ist: Augsburger Bürgerinnen und Bürger haben sie zur Erinnerung an die „Bombennacht“ vom 25. auf den 26. Februar 1944 bis heute aufbewahrt ─ gerettet aus den Trümmern und integriert in ein Leben nach dem Ende der NS-Gewaltherrschaft.

Mit den Gegenständen sind individuelle Geschichten, Schicksale und Erinnerungen verknüpft ─ und doch werfen sie gleichzeitig einen Blick auf das gemeinsam Erlebte. Für uns und die Nachwelt lassen sie in Verbindung mit dem Erzählten die Vergangenheit noch einmal auf eine ganz besondere Weise lebendig werden...

Zwei Schäferhunde auf Sockel
Gemälde mit Pferdekopf
Porzellanfigur
Schweinebraten im Glas
Theaterkarte für den 26. Februar 1944