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20.04.2018

Veranstaltungen 2011

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Mittwoch, 5. Oktober 2011, 19.30 Uhr
Stadtarchiv Augsburg, Fuggerstraße 12, 86150 Augsburg

Gerhard Fürmetz M. A.

Staatsgewalt und Verfolgung

Die Augsburger Polizei auf dem Weg in den Nationalsozialismus Als die Augsburger Stadtpolizei im April 1929 verstaatlicht und zur Polizeidirektion erhoben wurde, stand sie bereits mitten in den politischen Auseinandersetzungen um die späte Weimarer Republik. Am schärfsten ging die Schutzpolizei dabei gegen kommunistische Veranstaltungen und Aufmärsche vor. Bei der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten 1933 blieb sie hingegen passiv. Im NS-Staat neu strukturiert, wurde die aus uniformierter Ordnungspolizei und dem Kripo- und Gestapoapparat bestehende Polizei auch in Augsburg zum willigen Vollstrecker des Unrechtsregimes.

Gerhard Fürmetz M. A. ist Archivoberrat im Bayerischen Hauptstaatsarchiv. 2006–2010 war er Vorsitzender der GeschichtsWerkstatt Augsburg e. V. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die Geschichte der Polizei in Bayern im 20. Jahrhundert.

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